Tag 44 – I believe, I can fly

Die Rheinstraßenenten sind inzwischen wirklich stattliche Vögel. Echt schöne Tiere.

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Sie fressen immer mehr neben dem bereitgestellten Futter und dem täglichen Salat auch andere Pflanzen. Der Hof wird langsam von allem Unkraut befreit. Und ab und an kann man auch schräge Sachen beobachten. Eine Ente hielt sich beispielsweise einmal für einen Flamingo.

Eine andere(?) Ente stieg dem Futter aufs Dach. Fragt mich nicht, wie sie da hochgekommen ist.

Sie sind immer noch in Sechserformation unterwegs. Ist eine in der rechten Ecke des Hofes, unter einem Auto versteckt, oder zwischen Fahrrädern, dann sind es alle. Nur wenn sie am Pool sind, dann zeigt sich immer wieder: Eine, das müsste Mobby sein, ist ein wenig ein Außenseiter. Denn Mobby schwimmt nicht so gerne.

Aber keine Angst, er/sie kann schwimmen, oft genug inzwischen beobachtet. Sie will aber nicht so oft, wie die anderen.

Es ist schwierig mit der Kamera einzufangen, aber immer öfter sieht man die Enten, wie sie anfangen, mit den Flügeln zu schlagen. Sie fangen an, das Fliegen zu probieren, wie man aber sieht, mit eher mäßigem Erfolg.

Es kann aber nicht mehr lange dauern, bis die erste Ente endlich den Boden unter den Füßen verliert für die ersten Flugsekunden.

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Tag 39 – nennen wir sie Enten und nicht mehr Küken

Konnte man in den letzten Wochen fast täglich eine Veränderung bei den Rheinstraßenküken beobachten, gibt es inzwischen keine Meldungen mehr in der Richtung. Warum? Nun, ich würde sagen, das Federkleid ist komplett! Schaut Euch das Video an, dann seht Ihr, wie eine der Enten ihre Flügel präsentiert.

Jetzt noch von Küken zu reden, ist wohl fehl am Platz. Es sind Enten, auch wenn sie noch nicht fliegen. Dazu müssen sie jetzt die Kraft in den Flügeln aufbauen. Das wird noch einige Zeit dauern. Aber sie fangen bereits an, die ersten Flügelschläge zu üben.

Inzwischen hört man auch ab und zu ein richtiges „QUAAAAK“ – nichts mehr mit zartem Gepiepse. Wenn man genau hinhört (es ist eben durch die Fensterscheibe gefilmt), hört man es bei Sekunde 5:

Bis sie genug Kraft haben zum Fliegen, versorge ich sie natürlich weiter. Jeden Tag neues Wasser, den Platz abspritzen, frisches Futter und Salat.

Sie sind langsam bereit, die Welt zu erobern. In den Abendstunden sind sie mehr auf dem Hof unterwegs.

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Leider hatte ich keine Kamera im Anschlag, als sie mir gestern einen Streich spielten.

Ich habe meine Garage im Hof. Das läuft dann so ab: Die Tore zur Einfahrt öffnen Garage auf, zurück zum Auto und reinfahren. Bis ich an der Garage war, waren die Enten auch schon in der Garage.

Bis ich die Kamera geholt hatte, waren sie aber schon wieder raus. Vor der Toreinfahrt selbst haben sie aber nach wie vor Respekt. Hoffen wir einmal, dass das so bleibt. Wenn sie zu Fuß den Rhein erreichen würden, wäre das für mich vollkommen o.k. – aber die Gefahr, dass sie auf der vielbefahrenen Rheinstraße verunglücken könnten, darf man eben nicht ausblenden…

Tag 34 – Entwarnung

Man möge mir verzeihen, dass ich nicht jeden Tag zum Bloggen komme, aber ich versuche wenigstens ein Video pro Tag auf Facebook zu posten.

Seit gestern gibt es neues Futter. Nicht die Art ändert sich großartig, sondern die Verpackungsgröße. Ich kaufe jetzt im großen Sack.

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Das ist einfach billiger. Wobei das jetzt das finale Futter sein sollte, wenn der Sack leer ist, sind die Enten flügge.

Die Flügelfedern entwickeln sich immer weiter – inzwischen kann man schon von Flügeln reden.

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Die Hitze macht den Enten auch zu schaffen. Oft suchen sie einfach Schatten.

Aber läuft in den Pool neues Wasser und liegt auch noch ein Salatkopf im Wasser, dann stört auch ein kleiner Gewitterschauer nicht. Dann ist eben der Höhepunkt des Tages.

Fällt Euch etwas auf? Ja. Es sind alle sechs Enten im Wasser. Also ist der Umstand, dass die eine seltener im Wasser ist und so komisch herumgetanzt hat, auf jeden Fall kein gesundheitliches Problem. Nach wie vor ist eine etwas außenstehend, aber so lange es kein gesundheitlicher Schaden ist, bin ich beruhigt. Und ab und an darf sie auch richtig mitspielen, wenn es mal richtig heftig im Pool abgeht.

Aber diese Szenen sind eher selten zu beobachten. Umso schöner, wenn man gerade dann an der Kamera steht…

Tag 28-30 Bergfest und ich mache mir mal wieder etwas Sorgen

Vorgestern war sozusagen Bergfest. Die Hälfte der Zeit ist rum. Auch wenn die Küken immer mehr erwachsenen Enten ähneln, fertig entwickelt sind sie noch nicht. Wenn ich Ihnen zu nahe komme, dann rennen sie weg, diese Aufnahmen habe ich mit Tele gemacht.

Was man auf dem Video ganz schön sieht: Achtet einmal auf die Flügelansätze, da sieht man, dass zwei der Enten etwas weniger weit entwickelt sind.

Morgen kommt wohl in der Mainzer Allgemeinen Zeitung in der Kolumne „Mainzer Mix“ etwas über die Rheinstraßenküken und die Redakteurin fragte mich nach einem Bild. Es ist gar nicht so einfach, alle 6 Küken auf ein Bild zu bekommen, ohne dass eine Bewegungsunschärfe entsteht. Ich habe sie mit etwas Salat dazu in den Pool gelockt und nach der Mahlzeit konnte ich endlich abdrücken.

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Ja, der Salat. Ein paar Blätter sind inzwischen ein Tropfen auf den heißen Stein. Selbst einen kompletten Salat zerlegen sie inzwischen in Minuten. Und sie können es kaum erwarten. Sie lauern inzwischen, wenn ich Wasser wechsle. Ist alles soweit grob sauber, Futter gecheckt und aufgefüllt, Salat da, genug Wasser im Pool, um den Filter anzuwerfen, lasse ich das Wasser laufen und drehe es von der Küche ab, wenn der Pool voll ist. Kaum fällt die Tür zum Hinterhof ins Schloss, sind sie im Pool – auch auf die Gefahr hin, dass sie da eigentlich kaum rauskommen würden, wäre der Wasserstand so niedrig.

Mir ist aufgefallen, sie halten eigentlich zusammen wie Pech und Schwefel. Nur eine wird ab und an gemobbt. Ob das immer dieselbe ist? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, vermute aber ja. Es fällt auf: Meist sind nur fünf Enten im Pool, eine steht mehr am Rand. Und nun beobachte ich, dass die offenbar etwas Probleme mit dem Schwimmen hat. Achtet einmal auf die Ente, die am Anfang des Videos am Rand steht.

Muss jetzt nichts bedeuten, aber ich werde mich mal schlau machen, ob das ein gesundheitliches Problem sein könnte.

Ansonsten entwickeln sie sich prächtig. Man sieht inzwischen einen Ansatz einer zweiten Federreihe bei den entstehenden Flügelfedern (Bild von gestern).

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Heute habe ich nur noch wenig Wasserlinsen füttern können. Meine Vorräte gehen langsam zu Ende. Und ich bin am Überlegen, ob ich überhaupt noch welche nachbesorge, denn so groß, wie die Enten inzwischen sind, ist das wirklich nur noch ein winziger Snack, selbst wenn der Pool komplett mit Linsen gefüllt ist. Dafür ist der Aufwand eigentlich zu groß.

An der Lage mit der nicht ganz so dolle schwimmenden Ente hat sich heute nichts geändert. Eine steht immer am Rand.

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Mal sehen, was meine Recherchen ergeben werden…

Tag 26/27 – Futterumstellung & Flügelwuchs

Da der zweite Eimer Starterfutter alle ist, steige ich jetzt auf „Erwachsenenfutter“ um. Gestern gab es beides noch als Mix. Wie man deutlich sieht: Das neue Futter ist deutlich gröber.

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Klar, das bekannte Futter war als erstes weg, aber heute beim Füttern war auch vom großen Futter einiges verschwunden. Sie nehmen es also an.

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Der Eindruck kann subjektiv sein, aber ich sehe die Enten sich viel öfters putzen. Das wird wohl der Veränderung des Federkleids geschuldet sein.

Jetzt sind deutlich die ersten Flügelfedern zu erkennen.

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Es ist immer schwierig, das mit der Kamera einzufangen, weil man es fast nur bei ausgebreiteten Flügeln sieht. Aber wenn mal eine Ente den Flügel lässig über den Rand hängen lässt…

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Man entschuldige mir die dreckige Umgebung. Mal abgesehen davon, dass die Kleinen richtige Ferkelchen sind, gestern konnte ich nicht wie gewohnt den Platz abspritzen, weil ein Auto wirklich dämlich geparkt hat. Mal ehrlich – das muss man doch merken, dass da die Versorgungsstation anfängt…

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Die Enten „bedanken“ sich eher unbewusst, indem sie das Auto auch etwas einsauen.

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Platz für den Salat zugeparkt, da habe ich ihn mal in den Pool geworfen – sehr zur Begeisterung der Enten.

Sie werden übrigens taffer. So wehren Sie sich gegen die Tauben inzwischen, wenn sie an ihr Futter gehen. Wenn auch nicht immer.

Kommt die Taube aber von oben geflogen, erschrecken sie trotzdem.

Und sie fangen langsam an, verstärkt auch andere Pflanzen zu fressen. Ich begrüße das, denn so bereiten sie sich auf die Natur vor.

Ob das heutige Federkleid sich vom Vortag großartig unterscheidet – es ist schwer zu sagen.

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Vor allem, weil sie nicht 100% exakt sich alle gleich entwickeln, sondern nur so ungefähr. Und ich habe ehrlich gesagt auch nicht die Zeit, mich stundenlang auf die Laur zu legen in der Hoffnung auf das perfekte Bild. Aber ich denke, meine Schnappschüsse dokumentieren die Entwicklung trotzdem ganz gut.