Tag 55/56 – Es sind nur noch Tick, Trick und Track

Manchmal mache ich mir einfach zu viele Gedanken. Einfangen, Auswildern? Die trauen sich doch eh nicht in die Hundebox, genauso wenig, wie sie sich wegzufliegen trauen. Wirklich? Den Part mit dem Wegfliegen streichen wir nach und nach. Denn bei der Zählung gestern waren es nur noch 5, wieder eine weggeflogen.

Die Bande muss eben nur genug Zutrauen auf ihre Flugfähigkeiten bekommen und dann fliegen sie auch. Also animiert der Papa sie ab und an dazu, indem er sie vor sich hertreibt. Und siehe da: Ich bekomme sie dazu, dass sie vor mir wegfliegen. Fliegen können sie also. Leider klappt das nicht immer und natürlich vor allem dann nicht, wenn man es filmt. Was ja eigentlich schon wieder Murpheys Gesetz ist.

Mitgezählt? Ja, es sind heute nur noch 3 Enten. Nennen wir sie einmal Tick, Trick und Track. Also sind am gestrigen Abend oder heute Morgen wieder 2 weggeflogen. Ob sie die Mutter abgeholt hat, kann ich nicht sagen. Die Mutter haben ich seit 3 oder 4 Tagen nicht mehr gesichtet. Und ich stehe ja auch nicht ständig am Fenster.

Stockenten

Ich habe jetzt das Futter reduziert, damit sie sich nicht mehr ganz so wohl auf dem Hof fühlen. Keine Angst, ich lasse sie nicht verhungern, aber sie sollen sich nicht mehr wie im Schlaraffenland fühlen. Eine Zusatzmotivation, damit sie sich doch mal überlegen, wegzufliegen. Zudem ist mein Futter fast alle und ich will kein neues mehr kaufen. Nicht aus Geiz, es kamen ja genug Spenden, sondern einfach weil ich den Großteil davon vermutlich wegwerfen müsste danach.

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2 Gedanken zu “Tag 55/56 – Es sind nur noch Tick, Trick und Track

  1. Das „natürliche“ Verschwinden gefällt mir in der Hoffnung dass es allen weiter so gut geht in ihrem Entenleben! Noch mal etwas von der verletzten Ente gehört?
    Danke für die viele Mühe und dass ich durch den Blog alles miterlebt habe…hat mir viel Freude gemacht
    Angelika Becker

    • Danke Dir. Von der verletzten Ente habe ich keine weitere Infos, aber ich denke mal, die Tierrettung der Feuerwehr hat da genug Erfahrung, was man da am besten macht. Und da „nur“ ein Bein verletzt war,denke ich mal, das wird heilen und auch sie wird irgendwann am Rhein schwimmen.

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